Bauern können von ihrer Hände Arbeit leben…

…wenn wir Mitverantwortung übernehmen für die, die unsere Lebensmittel produziern.

Fair statt billig — Mehr Geld für Bauern. Die Reportage von ZDFs „Plan B“ zeigt auf, wie wichtig es ist, dass Verbraucher*innen wieder mehr Mitverantwortung übernehmen und „hinter die Packung“ gucken: https://www.zdf.de/gesellschaft/plan-b/plan-b-fair-statt-billig-100.html

Das Schlüsselwort heißt dabei Solidarität, die Bereitschaft hinzugucken, mit anzupacken oder — wer kann — auch über Soll zu zahlen… Wir Verbraucher sind auch Chef. Das spart die einhergehende Verantwortung nicht aus.


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Ernährungsrat veröffentlicht seine Forderungen an den Berliner Senat

Ernährungsrat Berlin

Ernährungsrat Berlin

Ernährungsdemokratie für Berlin!

Ernährungsrat veröffentlicht seine Forderungen an den Berliner Senat zur Entwicklung einer Ernährungsstrategie (Berlin, 22. November 2017) Die offizielle Berliner Stadternährungspolitik ist gegenwärtig ein unbestelltes Feld. Der Ernährungsrat Berlin hat sich das Ziel gesetzt, diese Brache mit Ernährungspolitik „von unten“ zu beackern. (mehr …)


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Bericht über die Herbsttagung 2017 des Netzwerks Solidarische Landwirtschaft

Pusteblume

Pusteblume

Das Jahrestreffen des Netzwerks Solidarische Landwirtschaft in Deutschland – Die Idee des Solidar-ökonomischen Landwirtschaftens zieht immer weitere Kreise!

Wie schön! Das spätherbstliche Wetter weht über hundert Menschen in die Tagungsstätte bei Kassel. Aus ganz Deutschland sammeln sich SoLaWi’s und deren aktive Mitglieder zum Gedankenaustausch. Das Netzwerk spinnt von Anfang an spürbar Fäden zwischen den Anwesenden und durch die vielen Räume und Workshops des Tagungsgeländes „Lebensbogen“ am Dörnberg. Hier findet an knapp zweieinhalb Tagen ein dichtes Programm inklusive der jährlich abgehaltenen Ratswahlen statt, das alle Engagierten auf Produzent*innen- und Verbraucher*innen-Seite der SoLaWi-Idee repräsentieren will.  (mehr …)


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Offener Brief: Schlag ins Gesicht von ökologisch engagierten kleinbäuerlichen Betrieben durch Landeswettbewerb „Bestes Bio aus MV“

“Sau mit trinkenden Ferkeln” by Compassion in World Farming is licensed under CC BY 2.0

“Sau mit trinkenden Ferkeln” by Compassion in World Farming is licensed under CC BY 2.0

Uns erreichte ein offener Brief von der Demeter-Hofgärtnerei Medewege zum jüngst ausgeschriebenen, landesweiten Wettbewerbs „Bestes Bio aus MV“. Wir unterstützen diesen und veröffentlichen ihn. Aus dem offenen Brief:

„Angesichts der Millionen Euro mit denen nach wie vor industriell agierende Großbetriebe finanziell gefördert werden, angesichts explodierender Boden- und Pachtpreise, wo nicht der geringste politische Wille zur Regulierung erkennbar ist, angesichts der bevorstehenden erneuten Zulassung von Glyphosat durch die EU- Kommission gegen die aus Deutschland wieder keine Einsprüche zu erwarten sind und einer endlosen Reihe weiterer Entwicklungen die dem ökologischen Landbau diametral entgegenstehen, wirkt ein landesweiter Wettbewerb, der mit einer Email und einem Preisgeld von gerade mal 1500 Euro daherkommt, sehr armselig.“
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Land Brandenburg holt sich Agrarland von Versicherer „Münchener Rück“ zurück

Acker herbstlich

“Acker herbstlich” by HeikeKranacher is licensed under CC BY 3.0

Die taz berichtet, dass das Land Brandenburg einen Kaufvertrag über 2.263 Hektar Agrarland für nichtig erklärt hat. Da sich jedoch akut nur für einen Bruchteil (463 Hektar) Käufer fanden, die die Fläche auch landwirtschaftlich nutzen werden und den verteuerten Kaufpreis aufbringen können, bleibt der Rest der Grundlage von Lebensmittelproduktion in der Hand eines Versicherungsunternehmens als „Kapitalanlage“. (mehr …)


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Presse: Solidarische Landwirtschaft „Bunte Höfe“ beim Klimaaktionstag am Sonntag

KAT Bohnenzelt. Foto: Frank Schlößer

KAT Bohnenzelt. Foto: Frank Schlößer

Beim autofreien Klimaaktionstag in der Langen Straße Rostock sind auch wir dabei. „Bei den „Bunten Höfen“ wird es nicht nur Kostproben geben: Dattelweintomaten, Kartoffeln, Feuerbohnen, Mangold und Salate sollen zeigen, was die solidarische Landwirtschaft einer Stadt wie Rostock geben kann. Auf kurzen Wegen werden die Mitglieder der Bunten Höfe mit dem versorgt, was die Saison jeweils auf den Feldern vor der Stadt wachsen lässt. Einige der Verteilerstellen der Innenstadt werden übrigens per Lastenfahrrad versorgt, das geht schneller und sauberer als mit dem Auto. Für das Motto des Tages „Fairteilen“ hat sich Sandra von den Bunten Höfen eine Fairteilungs-Übung ausgedacht. „Doch wie das genau geht, will sie erst am 10. September verraten,“ sagt Fiona Bahr lachend.“ (mehr …)


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Film im BR: „Ernten und Teilen – Solidarische Landwirtschaft“

Sabine Mitterer ist Bäuerin auf dem Kainzlbauernhof und profitiert von der SoLaWi

Sabine Mitterer ist Bäuerin auf dem Kainzlbauernhof und profitiert von der SoLaWi. Bild: BR

Frisches Gemüse und knackiger Salat, vom Feld direkt in die Küche und möglichst ohne Chemie – davon träumen gesundheitsbewusste Menschen ebenso wie kulinarisch anspruchsvolle. Doch die modernen Vertriebswege sind oft so lang und weit, dass auch manche Öko-Ware müde wirkt, wenn sie nach etlichem Treibstoffverbrauch und Luftverschmutzung beim Verbraucher ankommt, zumeist noch dazu in mit Plastik verpackt. Am Beispiel von drei Höfen aus Bayern zeigen Gabriele Mooser und ihr Team die unterschiedlichen Umsetzungen des Prinzips Solidarische Landwirtschaft. Immer jedoch geht damit die Erkenntnis einher, dass nur eine kleinbäuerliche Landwirtschaft eine boden- und Lebensraum -erhaltende ist. Vielfalt von (samenfesten) Gemüsesorten und Tierarten, dass industrielle, monokulturelle Landwirtschaft und billige Erzeugnisse der Natur und besonders den Böden schaden. „Mitbäuer*innen“ zeigen auf, warum mit der Zeit die Lebensmittel den Preis verlieren und and Wert gewinnen — ganz anderen, inneren Werten.
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Unter der Rubrik: „Alternative Ernährungskultur“ am 30.07.2017 in der TAZ

„Manchmal denke ich mir: Krass, du bewirtschaftest hier 5.000 Quadratmeter, versorgst 50 bis 60 Menschen. Was machst du eigentlich hier?!“

„Die Lebensmittel verlieren ihren Preis und erhalten so ihren Wert zurück“, lautet dagegen das Credo der Solidarischen Landwirtschaft (Solawi). Es wird nicht das Gemüse bezahlt, sondern die Arbeit, die damit verbunden ist.

[Ernteteilerin:] „Ich bin auch mal bei der Ernte dabei gewesen. Seitdem schmeiße ich weniger Essen weg.“

„Ich sehe mich als Wachstumskritiker und möchte keine Filialen aufmachen – kein Wachstum um des Wachstums willen“ […] „Alles muss wachsen wie eine Pflanze, ganz organisch, zu einer optimalen Größe im Einklang mit dem Umfeld.“

Ist Ackerbau jenseits der Monokultur möglich? Mit der solidarischen Landwirtschaft stellen Bauern die Gemeinschaft ins Zentrum.

Mehr davon: Crowdfunding für kleine Beete


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Film im ZDF: „Krise in der Landwirtschaft: Bürger werden Bauern“

Ein Film von Christian Schnelting und Florian Beck, in dem sich Dietrich Grönemeyer mit der Krise unserer bäuerlichen Landwirtschaft beschäftigt und welche Folgen sie für unsere Gesellschaft hat. Das Ende der bäuerlichen Landwirtschaft? Welche Alternativen haben wir als Gesellschaft für eine Landwirtschaft am Menschen und der Natur, die nicht auf Ausbeutung basiert? Der Film zeigt die Solidarische Landwirtschaft als Alternative auf (Link zum ZDF am Ende). (mehr …)


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Verteilschein KW 21 — Das erste Freilandgemüse ist da

Mitmachtag am vergangenen Samstag: Menschen pflanzen Pflanzen

Mitmachtag am vergangenen Samstag: Menschen pflanzen Pflanzen

Liebe Ernteteiler*innen,

wir verteilen heute: Kartoffeln „Rote Laura“, Kopfsalat, Rukola, Kohlrabi, Fenchel, Radieschen, „Eiszapfen“, Lauchzwiebeln. (mehr …)


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„Fünf Euro mehr oder weniger… Wichtig sind Gesamtkosten und der Kontakt zum Gemüse“

Heidi Friedrich porträtiert in der „Zeit“ zwei solidarische Landwirtschaften und deren Bauern, nämlich den Lindenhof Gelsenkirchen und die Höfegemeinschaft Oldenburg. Letztere haben uns bei unseren Recherchen zur Einführung des Bieterverfahrens geholfen. Liebe Grüße und besten Dank dorthin an dieser Stelle! Euch weiterhin gutes Gelingen! Im Folgenden ein paar Auszüge aus dem Artikel für Eilige: (mehr …)


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SoLaWi in der „Zeit“ und der „kranke Landwirt“ in der TAZ

Auch das ist Solidarische Landwirtschaft: „Die Mitglieder sollen nicht nur mir gegenüber, sondern auch untereinander solidarisch sein. Wir übernehmen damit die Verantwortung für einen sozialen Ausgleich in einer vom Profitstreben erkrankten Gesellschaft“[…]

In der Zeit gibt es gerade einen Artikel über Solidarische Landwirtschaft. Es geht um zwei Höfe mit zwei unterschiedlichen Konzepten aber immer mit dem Gedanken der gegenseitigen Verantwortung von Landwirt*in und Ernteabnehmer*in. Lest selbst! Und wer von SoLaWi noch nicht ganz überzeugt ist, den empfehle ich diesen Artikel in der TAZ, der über stressbedingte Erkrankungen bei Bauern berichtet und dafür mehrere Studien zitiert.

Kleine Randnotiz: Die Zeit hat den Artikel unter der Rubrik „Karriere“ veröffentlicht.


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