Presse: Solidarische Landwirtschaft „Bunte Höfe“ beim Klimaaktionstag am Sonntag

KAT Bohnenzelt. Foto: Frank Schlößer

KAT Bohnenzelt. Foto: Frank Schlößer

Beim autofreien Klimaaktionstag in der Langen Straße Rostock sind auch wir dabei. „Bei den „Bunten Höfen“ wird es nicht nur Kostproben geben: Dattelweintomaten, Kartoffeln, Feuerbohnen, Mangold und Salate sollen zeigen, was die solidarische Landwirtschaft einer Stadt wie Rostock geben kann. Auf kurzen Wegen werden die Mitglieder der Bunten Höfe mit dem versorgt, was die Saison jeweils auf den Feldern vor der Stadt wachsen lässt. Einige der Verteilerstellen der Innenstadt werden übrigens per Lastenfahrrad versorgt, das geht schneller und sauberer als mit dem Auto. Für das Motto des Tages „Fairteilen“ hat sich Sandra von den Bunten Höfen eine Fairteilungs-Übung ausgedacht. „Doch wie das genau geht, will sie erst am 10. September verraten,“ sagt Fiona Bahr lachend.“ (mehr …)


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Unter der Rubrik: „Alternative Ernährungskultur“ am 30.07.2017 in der TAZ

„Manchmal denke ich mir: Krass, du bewirtschaftest hier 5.000 Quadratmeter, versorgst 50 bis 60 Menschen. Was machst du eigentlich hier?!“

„Die Lebensmittel verlieren ihren Preis und erhalten so ihren Wert zurück“, lautet dagegen das Credo der Solidarischen Landwirtschaft (Solawi). Es wird nicht das Gemüse bezahlt, sondern die Arbeit, die damit verbunden ist.

[Ernteteilerin:] „Ich bin auch mal bei der Ernte dabei gewesen. Seitdem schmeiße ich weniger Essen weg.“

„Ich sehe mich als Wachstumskritiker und möchte keine Filialen aufmachen – kein Wachstum um des Wachstums willen“ […] „Alles muss wachsen wie eine Pflanze, ganz organisch, zu einer optimalen Größe im Einklang mit dem Umfeld.“

Ist Ackerbau jenseits der Monokultur möglich? Mit der solidarischen Landwirtschaft stellen Bauern die Gemeinschaft ins Zentrum.

Mehr davon: Crowdfunding für kleine Beete


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Pressemitteilung des IKG: „Interkultureller Garten in Gefahr“

Interkultureller Garten Rostock -- ein offener sozialer und ökologischer Rückzugsraum mitten in der Stadt

Interkultureller Garten Rostock — ein offener Rückzugsraum für Mensch und Natur mitten in der Stadt

Derzeit steht nichts minder auf dem Spiel als der Fortbestand des Ehrenamts- und Gemeinschaftsprojektes und Rückzugsraumes „Interkultureller Garten Rostock“. Doch der Reihe nach: Seit 2011 gibt es den Interkulturellen Garten (IKG) auf dem ehemaligen Schulgartengelände am „Groten Pohl“. Seither haben hier zahlreiche Menschen unterschiedlicher Herkunft und Kultur viele gemeinsame und schöne Stunden beim Gärtnern, Genießen der Natur, Backen von Brot und Pizza, Musizieren oder einfach nur im gemütlichen Beisammensein verbracht. Die Bedeutung für einen solchen Treffpunkt, der für alle Menschen ein Aufenthaltsort ohne Angst und Ausgrenzung ist, hat die Rostocker Bürgerschaft 2016 mit einem Beschluss unterstrichen. In dem Beschluss wird festgestellt, dass dem Rostocker IKG, der einer von wenigen in Deutschland ist, eine besondere Bedeutung im Stadtleben zukommt. Dies alles könnte bald Geschichte sein. (mehr …)


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Warum das Brot in Not ist und wir dem Weizen helfen müssen

Die Saatgutkampagne hat einen (wie ich finde) wunderbaren kurzen Erklärfilm zu Hybridzucht und Konzernmacht gebastelt, der in kurzen 6 Minuten einen Minieinblick in die Problematik gibt.

Unbedingt anschauen und dann die Petition von „Brot in Not“ gegen Hybridweizenzucht unterschreiben und weiterflüstern.


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Unterstütze ROSTOCK HILFT! — Unterstütze Refugees

Die Initiative ROSTOCK HILFT arbeitet ehrenamtlich und unabhängig. Dafür sind sie auf Unterstützung von allen angewiesen!

Im „Laden ohne Grenzen“ (Boutique sans frontières) kann jede*r Sachspenden geben, die/der mehr hat als er/sie braucht.

Im „Laden ohne Grenzen“ können alle Menschen Kleidung abholen. Wer zuviel hat, spendet etwas – wer etwas braucht, bekommt es. Ohne Geld. Aktuelle Listen, was ihr im Laden abgeben könnt, findet ihr auf hrohilft.de/boutique.

Auch durch Geldspenden wird dem Verein — und damit Geflüchteten — geholfen. Die Bankverbindung findest Du auf hrohilft.de/geld-spenden. Wer Spendenquittungen bzw. Zuwendungsbescheinigungen benötigt, bekommt auch die.

#hrohilft ist eine Plattform von zahlreichen Einzelpersonen, Vereinen und Initiativen, die selbstverwaltet versuchen, Geflüchteten in und um Rostock unbürokratisch und unkompliziert zu helfen. Dabei steht das Wohl und die Bewegungsfreiheit der Geflüchteten als selbstbestimmte Individuen immer klar im Vordergrund.


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Umfrage bis 2. Mai: Zukunft der Landwirtschaft in Europa mitentscheiden

Agrarpolitisch geprägte Agrarlandschaft: Karge Böden, Überdüngung, Monokulturen durch industrielle Landwirtschaft -- ob "bio" oder konventionell.

Agrarpolitisch geprägte Agrarlandschaft: Karge Böden, Überdüngung, Monokulturen, Pestizideinsatz, „Höfesterben“ durch industrielle Landwirtschaft — ob „bio“ oder konventionell.

An alle kritischen und engagierten Bürgerinnen und Bürger:

Paul Hogan[1,2,3], der EU-Agrarbeauftragte, hat eine Umfrage zur Zukunft der EU-Landwirtschaft ins Netz gestellt (Link zur Umfrage am Ende).

Bis zum 2. Mai haben wir alle, hast Du die Möglichkeit, unsere durch Agrarsubventionspolitik geprägten Landschaften (die da draußen sind gemeint, siehe Bild) mit zu formen. Wer den von Bunte Höfe vergangene Woche gezeigten Dokumentationsfilm „Bauer unser“ gesehen hat, weiß, wo jedoch der bisher vorgezeichnete agrarpolitische Korridor langgeht. Deshalb ist es wichtig, dass Du den politischen Prozess zum Wohle Deiner Enkel mitgestaltest.

Wenn Du Anregungen dafür geben willst, wie Deine Steuern in Zukunft zur Verbesserung der Biodiversität, für weniger klimaschädliches Handeln, für weniger Rückstände von Umweltgiften in unseren Lebensmitteln etc. eingesetzt werden soll, dann hast Du JETZT dazu Gelegenheit. (mehr …)


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Deutsche Landwirtschaftsgesellschaft: „Zu viel Pestizide, Kunstdünger und Monokulturen auf den Äckern.“

Heuschrecke in luv

Heuschrecke in luv

In der Zeit vom 9. März ist zu lesen, die Deutsche Landwirtschaftsgesellschaft (DLG) habe Ende Januar ein Papier lancierte, worin die Fachorganisation der Agrarwirtschaft zum ersten Mal der industriellen Landwirtschaft öffentlich Fehler eingestehe:

„Landwirte brächten zu viel Kunstdünger und Pestizide auf den Acker und setzten zu oft auf Monokulturen. Eine kleine Revolution. Für den Bauernverband, der die Landwirte in Deutschland politisch vertritt, ist diese kleine Revolution schon zu groß.“

Der Bauernverband, der die Landwirte in Deutschland politisch vertritt, habe säuerlich reagiert.

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Film „Bauer unser“ am 3.4.17 um 19 Uhr im Liwu Metropol

Bunte Höfe zeigt „Bauer unser“

Am Montag, d. 3.4. um 19:00 Uhr zeigen wir im Liwu (Metropol) den Film „Bauer unser“.
Ab 18:30 stehen wir mit einem Infotisch im Foyer, um neuen Mitgliedern das Solawi-Prinzip zu erläutern. Nach dem Film gibt es ein Gespräch mit Burkhard Roloff, BUND; Volker Brinkmann, Biofrisch und Moritz, Bunte Höfe. Die Höhe des Eintrittspreises wird nach Selbsteinschätzung festgelegt.

Nach „We feed the World“ und „More than Honey“ präsentiert der österreichische Produzent Helmut Grasser seine aktuelle Dokumentation. Der Film zeigt gleichermaßen ungeschönt wie unaufgeregt, wie es auf Bauernhöfen zugeht. Doch so vielfältig die Bauern, vom Biobauern bis zum konventionellen Agraringenieur, so einhellig der Tenor: So kann und wird es nicht weitergehen. Das Mantra der Industrie – schneller, billiger, mehr – stellen die meisten von ihnen in Frage. www.liwu.de/filme/bauer-unser.html<http://www.liwu.de/filme/bauer-unser.

Filmvorschau

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Weizenvielfalt und klimaangepasste Landsortenzüchtung durch politische Bevorzugung von einigen wenigen Hybridsorten gefährdet

USDA photo by Jack Dykinga

Schon seit einigen Wochen bewegt mich hier und da eine Ansage. „Brot in Not„, weil Bundesumwelt- und Bundesforschungsministerium Hybridweizenforschung fördere. Die reißerische Aufmachung von Aktion-Agrar scheint im Kampf um Aufmerksamkeit heutzutage wohl notwendig — schön finde ich’s nicht. Als Basis finde ich das jedenfalls nicht ausreichend, im Kern scheint mir der „Aufschrei“ jedoch angebracht. Urteilt selbst: (mehr …)


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ZDF-Sendung Planet e berichtet über Solawi Lindenhof Gelsenkirchen

ZDF planet e: „Die Kürbis-Flatrate – Wie eine alte Idee die Landwirtschaft belebt“ berichtet über Probleme und Lösungen, wie sie in der Solidarischen Landwirtschaft des Lindenhofs bei Gelsenkirchen gelebt und umgesetzt werden und was Solidarität bei ihnen bedeutet. (mehr …)


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Was wir alles säen… Saatgut in Solidarischer Landwirtschaft

Eine Regionalgruppe, nämlich die Regiogruppe „Mittendrin“, hat ein paar Gedanken zur Saatgutfrage verfasst:

Saatgut wird mehr und mehr zum umkämpften Gut, wie dieses Jahr auch wieder an den Übernahmeverhandlungen von Bayer und Monsanto zu sehen war. Heutzutage erscheint es vielen Erwerbsgärtner*innen aufgrund der hohen Spezialisierung und des Produktionsdrucks unmöglich, selbst Samenbau oder Jungpflanzenanzucht zu betreiben. In dieser Situation sind sie darauf angewiesen, Saatgut von spezialisierten Unternehmen zu kaufen. Da jede Bäuer*in und Gärtner*in für jegliche Lebensmittelproduktion Saatgut benötigt, ist dies für die Unternehmen ein profitables Geschäft, während für die Bäuer*innen ein zunehmendes Abhängigkeitsverhältnis entsteht. Zugleich führen diese Prozesse zu einem weitgehenden Verlust an Vielfalt sowohl der integrierten Saatgutakteure als auch der züchterisch und gemüsebaulich bearbeiteten Arten und Sorten. In Deutschland sind in den vergangenen 100 Jahren etwa 90 Prozent der Kulturpflanzenvielfalt verloren gegangen. Wie können wir SoLawis mit dieser Situation umgehen? Woher bekommen wir unser Saatgut, und welche Alternativen gibt es für uns? (mehr …)


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Pressemitteilung: „Es geht nicht nur ums Gemüse“

Prozessbegleitung zu "Kommunikation und Organisation in selbstverwalteten, ökologisch orientierten Initiativen

Prozessbegleitung zu „Kommunikation und Organisation in selbstverwalteten, ökologisch orientierten Initiativen

Der Einladung zum Workshop „Kommunikation und Organisation“ folgten am Samstag, den 16.11., knapp 20 Menschen aus Rostock und Umgebung. Der ganztägige Workshop wurde veranstaltet von Fruchtwechsel e.V. – für diesen Tag gefördert durch die Stiftung für Ehrenamt und bürgerschaftliches Engagement M-V – in Verbindung mit der solidarischen Landwirtschaft „Bunte Höfe“. Der Workshop orientierte sich dabei an der Grundfrage: „Wie können in einer selbstverwalteten, ökologisch orientierten Initiative alle Beteiligten zufriedenstellender zusammenarbeiten? Was braucht es dafür?“ Alle Beteiligten brachten ihre für den Tag und die Zukunft wichtigen Fragen und Überlegungen mit. Tobias Döppe als Moderator und Prozessbegleiter stellte diese gekonnt ins Zentrum des Workshops, bündelte sie und kam immer wieder auf diese zurück. (mehr …)


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