Ein unpolitischer Sommerbericht der Bienen
Habt Ihr schon die fleißig fliegenden Bienen gesehen? Sie bereiten sich seit der Sommersonnenwende zunehmend auf den Winter vor und sammeln emsig Pollen, Baumharz (wird zu Propolis) und natürlich Nektar als Winternahrung. Denn ab September sinken die Temperaturen so, dass es zum Ausfliegen zu kalt wird. Das Nahrungsangebot wird selbst in Stadtnähe jetzt schon zunehmend weniger. Auch den Bienen tut somit indirekt der Regen der letzten Tage gut, denn dann „honigen“ die Blüten.
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SoLaWi-Netzwerk: Zwei aktuelle Zahlen
100-er Marke geknackt!
In Deutschland wirtschaften 107 landwirtschaftliche Betriebe nach dem Konzept der Solidarischen Landwirtschaft. Dank dem vielfältigen Engagement von sehr vielen Beteiligten ist es gelungen viele Beispiele einer alternativen Landwirtschaft aufzubauen. Vielen Dank an alle Beteiligten und weiter so!
Mehr als 5.000 Leser des Freihofbriefes!
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Sommer im Garten
Zum Sommerfest mal in den Garten – den Interkulturellen Garten in Rostock (Erich-Schlesinger-Str. 21a).
Am 25.06.16 ab 15 Uhr ist es soweit. (mehr …)
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Unter der Sonne Bandows – vom Mitmachtag am 11.06.16
Bei allerschönstem Sonnenschein haben 12 große Menschen auf dem Kastanienhof gepflanzt, pickiert, gehakt, gewässert, gekocht. Wer nicht dabei sein konnte, kann wenigstens das Rezept (weiter unten) nachkochen. (mehr …)
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ARD – Reportage: „Verbotenes Gemüse“
Wer alte Sorten anbaut, muss aufpassen: Mit dem Saatgut nicht zugelassener Pflanzensorten zu handeln, ist gesetzlich verboten. Warum tun drei Gemüsezüchter es trotzdem?
Video in der ARD Mediathek (45 min)
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Schwarmeinzug der Honigbienen
Freude und Faszination am Bienenstand. Die ersten Honigbienenschwärme sind eingezogen. In einer langen Prozession spazierten sie zielstrebig und zügig in ihr dunkles, trockenes Heim. Nun steht der Innenausbau an; sie dürfen es sich ganz nach ihrem Belieben einrichten und bekommen nur minimale Vorgaben wie es Zuhause auszusehen hat. Wegen der Trockenheit und für einen guten Start — damit sie auch ganz sicher rechtzeitig zum Winter ausreichend Wärmedämmung und Futterlager bauen können — bekommen sie für den Start etwas Futter. Sie bekommen Reserven der letztjährigen Honigernte, die ich extra aufgehoben habe. Aber der Reihe nach, mit Fotos und Innenansicht-Video. (mehr …)
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NDR Reportage „Der Bienenretter“ über zwei Demeterimker aus MV
Äpfel, Erdbeeren, Gurken, Honig: Etwa ein Drittel unserer Nahrung hängt von Pflanzen ab, die von Bienen bestäubt werden. Entsprechend dramatisch ist das weltweite Bienensterben, das Fachleute auf Monokulturen, Parasiten und Pestizide zurückführen. Zwei norddeutsche Imker haben davon genug.
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Wenn Lebensmittel keinen Preis mehr haben. Beispiel
Die Solidarische Landwirtschaft, kurz Solawi, auch Vertragslandwirtschaft, Gemeinschaftshof, Gemeinsame Landwirtschaft, Freihof, Versorgungsgemeinschaft, Kooperative Landwirtschaft oder im Englischen CSA (Community Supported Agriculture) genannt, ist ein Konzept welches vieles auf den Kopf stellt. Eine Gruppe von Verbrauchern gibt einem Landwirt eine Abnahmegarantie oder stellt ihn durch eine Organisation an. Der Landwirt bekommt durch die Verbrauchergemeinschaft eine im Voraus vereinbarte Summe, die ihm erlaubt kostendeckend zu wirtschaften. Im Gegenzug erhalten die Verbraucher alle produzierten Lebensmittel. Dabei wird nicht für die einzelnen Produkte bezahlt, sondern für die Dienstleistung des Landwirts oder Gärtners.
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Aufbauarbeiten haben begonnen
Langsam sind die wichtigsten Vorbereitungsarbeiten so weit, dass die ersten Bienenschwärme einziehen können. Das ist auch gut so, denn die Schwarmsaison beginnt bald. (mehr …)
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Transportproblem bei innerstädtischen Verteilstellen lösen helfen
Einiges tut sich mit dem Wechsel ins neue Wirtschaftsjahr. Erfreulicherweise steigt — langsam aber stetig — auch die Anzahl der Ernteanteile v.a. beim Gemüse. Dieses wird ja (jetzt wieder wöchentlich) donnerstags frisch vom Acker zu den Verteilpunkten gefahren. Bisher ist die Transportsituation, dass mit einem in die Jahre gekommenen VW-Transporter meist Moritz, Daniel oder Fiona viele, viele Kisten ausfährt. Dabei wird bisher jedes Verteilstellen einzeln mit diesem Auto angefahren (nur Werderstr. und Wissmarsche bilden schon länger eine Ausnahme, s.u.). Das kostet eine einzelne Person viel Zeit — und auch Aufmerksamkeit an jeder dieser Schnittstellen wirklich an alles zu denken!
Einen Vorschlag habe ich, wie wir zumindest für die innerstädtischen Verteilstellen (manchmal auch „Schnittstellen“ genannt 🙂 ) die Last auf ein paar Schultern bzw. Räder mehr verteilen können. „Ganz nebenbei“ könnten wir dadurch den Hofleuten mehr Zeit geben für die vielen Arbeiten an Hof und Acker und zumindest das Rumgegurke durch die Innenstadt würde verringert. Kraftstoff (-> unser Jahresbudget) und Abgase werden auch eingespart. (mehr …)
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Freude über neue Gesichter am Stammtisch
Dies war der letzte Stimmtisch des auslaufenden Wirtschaftsjahres; ab Mai beginnt das neue. Wir gehen auf die 90 zu[1]. Noch verspricht die Anbauplanung jedoch genug Gemüse für ein paar weitere Anteile. Es waren wieder ein paar interessierte Menschen in der Grünen Kombüse, so dass auch Fragen zum Beitritt, zu Mitmachtagen und zu anderen Abläufen bei den Bunten Höfe und vielem mehr angesprochen und einige auch direkt geklärt werden konnten. (mehr …)
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KoKreis trifft sich bis auf weiteres 14-tägig montags
… und zwar alle gerade Kalenderwochen. Pfingstmontag bildet eine Ausnahme: Das Treffen wird um eine Woche auf den 23.5. verschoben.
Der Ko(ordinierungs-)Kreis ist eine lose, offene Gruppe, die gemeinsam versucht, alle Bedarfe und Aufgaben der Bunten Höfe zu koordinieren. Beteiligung ist erwünscht. Besonders interessieren uns Informationen von den einzelnen Verteiler-Depots. Ihr könnt Euch gerne auch nur für eine kurze Zeit im KoKreis beteiligen. Wir bitten jedoch, vorher kurz Bescheid zu geben über die Mailadresse.
Posted in Ernteteiler-Info, Koordinierung
LOHRO – Lokalradio Rostock – Umweltkonzentrat – März 2016
LOHRO – Lokalradio Rostock – Umweltkonzentrat zu Gast auf dem Kastanienhof. Aufgenommen ist die Sendung Anfang März 2016. (mehr …)
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Forum verschoben
Es ist jetzt hier: http://bunte-hoefe.de/forum
Posted in Ernteteiler-Info, Koordinierung
Saatgut Vielfalt
Über zehntausend Jahre war es gute landwirtschaftliche Tradition, dass Bauern einen Teil ihrer Ernte als Saatgut zurückbehielten, um es in der nächsten Saison wieder auszusähen. Dieser sogenannte Nachbau setzt allerdings “’samenfeste Sorten“‘ voraus; diese sind fruchtbar und lassen sich somit in der nächsten Pflanzengeneration wieder vermehren. Hinzu kommt, dass dieses „eigene“ Saatgut über die Zeit an regionale Bedingungen angepasst wird.
Allerdings sind heute in den Industriestaaten die meisten der gewerblich genutzten 2.600 Pflanzensorten sogenannte Hybridzüchtungen. Diese lassen sich nicht oder nur unter gravierenden Ertragseinbußen nachbauen. Einige Sorten wie extra-süßer Zuckermais, Kohlrabi, Blumenkohl, Broccoli, Rettich oder Chinakohl sind im Grunde nur noch als Hybride auf dem Markt. Bei den meisten anderen in Deutschland gängigen Gemüsearten macht der Anteil der Hybridsorten mehr als 70 Prozent aus. (mehr …)
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Erste Bunte Höfe Zukunftswerkstatt mit 100 Ideen und praktischen Vorschlägen
Vor einigen Wochen setzte sich einen ganzen Tag lang ein Teil unserer Mitglieder und des Koordinationskreises unter Anleitung einer erfahrenen Moderatorin zusammen.
Die Ausgangsfrage dieser „Zukunftswerkstatt“ (in Anlehnung an das Modell von Robert Jungk) lautete:
„Wie müsste das Projekt Bunte Höfe aussehen, damit du in 12 Monaten sagst: besser hätte ich meine Zeit nicht verbringen können, als mit euch und diesem Projekt?“
Wir gingen in drei Schritten vor: (mehr …)
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Der Stammtisch füllt sich langsam
Heute, am letzten Donnerstag Abend im März ab 19 Uhr, haben wir — diesmal vier andere — uns in der Grünen Kombüse über einiges Schöne und manches nicht so Schöne unterhalten. D.h. auch, wir konnten uns ein bisschen mehr kennen lernen. Und wir haben darüber gesprochen, was uns bewegt; in und außerhalb der Bunten Höfe. Unter anderem einigten wir uns darauf uns zum Stammtisch bis auf weiteres an jedem letzten Donnerstag im Monat zu treffen. Der nächste Stammtisch findet allerdings noch außer der Reihe schon am Donnerstag, 14.4. statt. (mehr …)
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Agrarfachmagazin „Top Agrar“ schreibt über Solawi
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So kann’s am Verteiler aussehen

Verteiler mit Geschenkekiste als Einladung weniger Gewolltes statt in die Tonne in diese Kiste zu legen für andere.
Seit letztem Sommer fahre ich nun schon zwei unserer im Innenstadtbereich liegenden Verteilerpunkte per Lastenfahrrad an. Nicht nur verteilt sich dadurch — wort-wörtlich — die Last auf mehrere, auch wird der Ampel- und Verkehrsslalom der Innenstadt dadurch umgangen und unser aller Lungen und der Umwelt ein kleines bisschen Schadstoffe erspart.
Nun begrüßte mich neulich an einem dieser Verteiler folgender Anblick; welch freudige Überraschung. (mehr …)
Posted in Diet und Dat, Koordinierung, Transport
Was ist eigentlich solidarische Landwirtschaft?
Ein Video des deutschlandweiten Netzwerks Solidarische Landwirtschaft versucht es in ca. 4 Minuten:
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