Landwirt*innen und Gärtner*innen

Gärtnerei an der Beke – ganzjähriger Gemüseanteil

Ab Mai 2020 starte der Beke Garten in seine erste Saison. Ganz im Sinne der Idee der Bunten Höfe, beliefern wir euch ganzjährig auf kurzen Wegen mit vielfältigem und saisonalem Gemüse. Den Rahmen bietet uns dazu das Konzept der solidarischen Landwirtschaft. Wir arbeiten nach den Prinzipen des ökologischen Landbaus, legen viel Wert auf den Anbau samenfester Sorten und arbeiten mit regionalen Stoffkreisläufen. Auf ca. 2 ha bauen wir Gemüse in Groß Grenz und Hof Tatschow im Freiland und in Letschow im Folientunnel an.
Was liefern wir:  AnbauPlan_Moritz

Wir sind Moritz, Steffi, Karina und Torsten.

Wir kooperieren mit der Schafscheune Vietschow und liefern deren Produkte an Euch.

Der Kastanienhof

Kastanienhof

Hier betreibe ich, Susanne Ewert, Gemüsebau mit unseren Arbeitspferden in einer Kreislaufwirtschaft, nach ökologischen Kriterien und mit Naturschutzgedanken. Wir leben und arbeiten mit unserer Familie auf dem Kastanienhof in Bandow. Unser Hof umfasst ca. 6 Hektar Land, der Anbau umfasst Gemüse im Freiland sowie in unseren Folientunneln.

Z.Zt. sind das ca. 40 Kulturen wie z.B. Kürbisse, Möhren, Bohnen, verschiedene Kohlsorten, Salate und auch Kräuter im Freiland. Tomaten, Gurken und sehr frühe Kulturen wie Salate, Kohlrabi und Radieschen wachsen in unseren 7 Folientunneln mit fast 700 m² Fläche. Wir wählen Sorten, die besonders geschmackvoll und lecker sind und nicht nur Masse bringen (fast keine Hybridsorten). Erwa 1/3 der Jungpflanzen ziehen wir torffrei selbst an. Mit unseren Pferdestärken hacken, häufeln und pflegen wir die Gemüsekulturen. Schwerzügigere Arbeiten erledigt der Traktor.

Wir sind als FÖJ-Einsatzstelle anerkannt und suchen interessierte junge Menschen. Weiterhin sind wir Mitglied bei Wwoof (WORLD-WIDE OPPORTUNITIES ON ORGANIC FARMS. Dieses Netzwerk bietet die Möglichkeit, mit ökologischen Höfen Kontakt aufzunehmen, um dort – im Tausch gegen Kost und Logis – mitzuhelfen.) Wir sind Kooperationspartner beim Praxisprojekttag der Jenaplanschule Rostock .

Durch unsere vielfältige und kleinstrukturierte Art der Landwirtschaft sind wir ein Erfahrungsort vor allem für Kinder und Jugendliche und wir möchten diese Aufgabe gerne weiter ausbauen. In der Vegetationsperiode bieten wir regelmäßig Mitmachtage an.

Warum wir Arbeitspferde einsetzen

Pferde verbrauchen keine fossilen Energiequellen und produzieren keine Abgase, als Abfallprodukt fällt hochwertiger Mist an, der die Bodenfruchtbarkeit verbessern hilft. Die Energie, die das Pferd als Nahrung benötigt, wächst auf dem eigenen Betrieb und ist ein nachwachsender Rohstoff, der schließlich wieder zum wertvollen Dünger wird. Das Pferd ist damit ein entscheidendes Element in einem Kreislauf, der unabhängig ist.

Pferde schonen den Boden und bringen nur sehr geringe Bodenverdichtungen. Gerade im ökologischen Gemüsebau, der ein mehrmaliges befahren für Pflegearbeiten erfordert, ist dies ein gewichtiger Grund. Da hier sowieso mit geringen Geschwindigkeiten gearbeitet wird, ist das Pferd dem Schlepper bei vielen Arbeiten überlegen.

Bei der Arbeit mit Pferden ist der „Kontakt zum Boden und zum Tier gegeben“. Das Pferd ist ein lebendiges Lebewesen, ein Arbeitspartner, der dadurch auch zu einem lebendigen Arbeiten beiträgt. Es macht einfach Freude gemeinsam mit dem Pferd zu arbeiten.

Letztendlich trägt das Pferde zu einer vielfältigen Kulturlandschaft bei.

Schafscheune Vietschow

http://www.schafscheune.de

wir arbeiten mit der Schafscheune Vietschow zusammen. Dort werden Ostfriesische Milchschafe gehalten und leckere Schafmilchprodukte hergestellt!