Landwirt*innen und Gärtner*innen

Der Kastanienhof

Kastanienhof

Seit nunmehr 8 Jahren betreiben wir, Susanne Ewert und Moritz Isensee, Gemüsebau mit unseren Arbeitspferden in einer Kreislaufwirtschaft, nach ökologischen Kriterien und mit Naturschutzgedanken. Vor knapp 7 Jahren haben wir mit unserer Familie den Kastanienhof in Bandow bezogen und unsere Familie ist auf 3 Kinder angewachsen. Unser Hof umfasst ca. 6 Hektar Land, hier bauen wir nun Kartoffeln und Gemüse im Freiland sowie in unseren Folientunneln an.

Wir werden ca. 35 Kulturen wie z.B. Kartoffeln, Kürbisse, Möhren, Bohnen, verschiedene Kohlsorten, Salate und auch Kräuter im Freiland anbauen und Tomaten, und sehr frühe Kulturen wie Salate, Kohlrabi und Radieschen in unseren 4 Folientunneln mit fast 500 m² Fläche. Wir wählen Sorten, die besonders geschmackvoll und lecker sind und nicht nur Masse bringen. Mit unseren Pferdestärken werden wir in den Gemüsekulturen hacken, häufeln und pflegen.

Seit kurzem sind wir FÖJ-Einsatzstelle anerkannt und suchen interessierte junge Menschen. Weiterhin sind wir Mitglied bei Wwoof (WORLD-WIDE OPPORTUNITIES ON ORGANIC FARMS. Dieses Netzwerk bietet die Möglichkeit, mit ökologischen Höfen Kontakt aufzunehmen, um dort – im Tausch gegen Kost und Logis – mitzuhelfen.)

Durch unsere kleinbäuerliche Art der Landwirtschaft sind wir ein Erfahrungsort vor allem für Kinder und Jugendliche und wir möchten diese Aufgabe gerne weiter ausbauen.

Warum wir Arbeitspferde einsetzen

Pferde verbrauchen keine fossilen Energiequellen und produzieren keine Abgase, als Abfallprodukt fällt hochwertiger Mist an, der die Bodenfruchtbarkeit verbessern hilft. Die Energie, die das Pferd als Nahrung benötigt, wächst auf dem eigenen Betrieb und ist ein nachwachsender Rohstoff, der schließlich wieder zum wertvollen Dünger wird. Das Pferd ist damit ein entscheidendes Element in einem Kreislauf, der unabhängig ist.
Moritz_Suse
Pferde schonen den Boden und bringen nur sehr geringe Bodenverdichtungen. Gerade im ökologischen Gemüsebau, der ein mehrmaliges befahren für Pflegearbeiten erfordert, ist dies ein gewichtiger Grund. Da hier sowieso mit geringen Geschwindigkeiten gearbeitet wird, ist das Pferd dem Schlepper bei vielen Arbeiten nicht unterlegen.

Bei der Arbeit mit Pferden ist der „Kontakt zum Boden und zum Tier gegeben“. Das Pferd ist ein lebendiges Lebewesen, ein Arbeitspartner, der dadurch auch zu einem lebendigen Arbeiten beiträgt. Es macht einfach Freude gemeinsam mit dem Pferd zu arbeiten.

Letztendlich trägt das Pferde zu einer vielfältigen Kulturlandschaft bei.

Sanderlandhof

Mit meiner Familie wohne ich, Daniel Triebel, seit 6 Jahren in Hugolsdorf (Nähe Tribsees).

Als Landwirt im Nebenerwerb habe ich rund 80 Schafe mit 30-50 Lämmern je Saison, die auf ca. 20 Hektar Pacht- und Naturschutzflächen verteilt leben. Des weiteren habe ich eine kleine Hühnerzucht mit derzeit 30 Tieren, die ich in den nächsten Monaten auf 60 Hühner vergrößern möchte.

Drei Rinder und ein Pferd, welches mir für Pflegearbeiten dient, vervollständigen meinen Hof.

Für Bunte Höfe produziere ich Eier, Lamm- und Rindfleisch, und nach Bedarf auch Geflügel.

Viele Grüße, Daniel (0l732null1959null)